Psychologie

Die Psychologie liefert einige Erklärungen für Phänomene, über die wir uns im Alltag häufig wundern - nicht selten auch im Arbeitskontext. Zum Glück hält sie auch viele schöne Methoden bereit, die die Zusammenarbeit, auch über Generationen hinweg, erleichtern können.

"Kein Bock!" - was tun?

© nuttapongg - Fotolia.com
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Heute ist wieder so ein Tag: grau und kalt, kein einziger Sonnenstrahl zu sehen, geschweige denn blauer Himmel. Oft brauche ich an solchen Tagen länger, um "aus dem Quark" zu kommen. Statt fokussiert an meinen To-Do's zu arbeiten, ertappe mich dann dabei, zu lange in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein und zu ziellos durch's Web zu irren. Kennst du das auch? Was an solchen Tagen helfen kann, habe ich letzte Woche im Webinar für die Deutsche Bildung erzählt - und gerade heute passt das doch auch wunderbar hier in den Blog...

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Ich schreibe, also denk' ich...

© contrastwerkstatt - Fotolia.com
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Hin und wieder tut es gut, sich mal mit sich selbst auseinanderzusetzen. Sich mal zu fragen: Was beschäftigt mich gerade? Was ist mir wichtig? Wer bin ich eigentlich? Natürlich geht das am besten, wenn man sich Zeit nimmt und idealerweise noch ein Gegenüber hat, was die Nabelschau durch die ergänzende Außenperspektive ins rechte Licht rückt. Aber manchmal fehlt die Zeit und die Ruhe, um sich der Selbstreflektion in aller Ausführlichkeit zu widmen. Was dann helfen kann ist eine Methode, die ich immer wieder gern in Workshops einsetze und die ich dir heute vorstellen möchte: Das Schreibdenken.

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Wie verändern Smartphones unsere Kommunikation?

© stokkete - Fotolia.com
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Während meines Studiums war ein Modell sehr präsent: Das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun. Es steht zwischen Sender (mit vier Schnäbeln) und Empfänger (mit vier Ohren) und sorgt dafür, dass eine Botschaft nicht einfach nur eine Botschaft ist - sondern vier verschiedene Botschaften enthält. Und genau das macht Kommunikation zwischen zwei Menschen manchmal zur echten Herausforderung. So ist es nicht verwunderlich, dass das Kommunikationsquadrat nachwievor gerne und viel zitiert wird, wenn es in Vorträgen, Seminaren und Trainings um Kommunikation geht - man kommt nicht drum herum. Wie aber verhält es sich mit dem Kommunikationsquadrat, wenn mittels Smartphone kommuniziert wird? Dieser Frage soll hier einmal beleuchtet werden.

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Das Runde muss ins Eckige - Fußball als generationenverbindendes Element

© Marina Lohrbach - Fotolia.com
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Seit drei Wochen ist die Welt im Fußballfieber. Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist das Thema: in allen Tageszeitungen, in Büros, Kneipen und Cafés, auf Baustellen und in Behören, Schüler, Studenten, Anwälte, Maler, Friseure, Rentner - alle reden nur vom Fußball.  Als bekennend Fußball-Desinteressierte frage ich mich manchmal: Warum eigentlich die ganze Aufregung? Hat die Welt nicht andere Probleme, gibt es nicht andere Themen, die wichtiger sind als die Tatsache, wie oft dieser kleine Ball nun in das linke oder rechte Tor geschossen wurde? Hat sie, dessen bin ich mir sicher - aber doch komme ich nicht umhin, auch die Funktion dieser aktuellen Fußball"wahns" zu erkennen.  Deswegen widme ich diesen Blogartikel dem aktuell wichtigsten Thema der Welt: dem Fußball.

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Wenn man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht...

©drubig-photo
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Wer kennt das nicht: diese Tage, an denen man sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, an denen man so festgefahren ist in seinen Gedanken, dass man einfach nicht voran kommt und die einfachste Lösung nicht erkennt? Was dann hilft, haben verschiedene Studien aus der Positiven Psychologie herausgefunden: eine positive Grundhaltung. Diese, so die Wissenschaftler, erweitert das Bewusstsein, fördert die abstrakte Sichtweise (damit sieht man dann den Wald auch wieder) und steigert Kreativität, Spontanität und Problemlösefähigkeit. Barbara L. Fredrickson beschreibt das in ihrem (übrigens sehr empfehlenswerten) Buch Die Macht der guten Gefühle als "Broaden-Effekt". Sie geht davon aus, dass Emotionen die Wahrnehmung beeinflussen und insbesondere positive Gefühle eine positive Aufwärtsspirale in Gang setzen, die wiederum ressourcenfördernd und motivierend wirkt.

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Learning Hack: Motivation

© EdwardSamuel - Fotolia.com
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Für uns alle wird es immer wichtiger, ständig neue Dinge zu lernen. Seien es nun neue technische Errungenschaften, Sprachen oder Weiterbildungen im beruflichen Kontext - die Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln, sind v.a. online schier unendlich. Auf Testario findet man viele Tipps und Tricks, die einem das Lernen erleichtern können. Doch was ist, wenn einem das Wesentliche fehlt: die Motivation? Gerade jetzt im Frühling fällt es vielen schwer, sich trotzdem an den Schreibtisch zu setzen und Vokabeln zu lernen, oder an einem freien Samstag freiwillig einen Workshop zu besuchen. Mit meinem Beitrag zur Blogparade "Welche Learning Hacks nutzt du?" greife ich die ewige Diskussion mit dem inneren Schweinehund auf und gebe einige Tipps, wie man ihn überlistet.

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Und, wen oder was coachen Sie?

© ferkelraggae - Fotolia.com
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In dieser Woche habe mit verschiedenen Menschen an verschiedenen Stellen mal wieder die Gretchenfrage meiner Profession diskutiert: Was ist eigentlich Coaching? Wo fängt es an, wo hört es auf, wann wird Mentoring zum Coaching, und was ist die Abgrenzung zur Beratung? Man kann diese Fragen stundenlang hin- und herwälzen; die Krux an der Sache ist: der Begriff ist nicht geschützt und wird deswegen sehr vielfältig und kreativ eingesetzt. So gibt es Business-Coaches, Life-Coaches, Health-Coaches, Karriere-Coaches, Personal Coaches, Stimm-Coaches... Böse Zungen deuten sogar ein althergebrachtes Sprichwort um und bringen damit zum Ausdruck, was sich manchmal tatsächlich aufdrängt: Wer nichts wird, wird Coach. Ich bin der Überzeugung: Es ist alles nur eine Frage der Definition.

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Meine Antwort: Konkurrenzverhalten

Vor einigen Wochen habe ich zum Wunschkonzert geladen: Ihr wünscht euch ein Thema, ich greife es im Blog auf. Matthias nahm das Angebot an und schrieb mir:

"Hallo Isabelle, als „Küchenpsychologe“ habe ich seit einiger Zeit mit der These zu kämpfen, dass Konkurrenzverhalten nicht das Ergebnis der Arbeitskultur ist in der wir uns bewegen, sondern jedem Menschen „in die Wiege“ gelegt wird. Mich würde Deine Meinung und die Antwort auf die Frage, ob eine neue Arbeitskultur unter diesen Umständen überhaupt möglich ist, brennend interessieren. Viele Grüße, Matthias"

Danke, Matthias, für dieses spannende und herausfordernde Thema - hier ist meine Antwort.

 

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Wenn das Denken dem Handeln folgt und ein ungeliebter Job trotzdem der Job bleibt

© nuttapongg
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Ich frage mich oft, warum manche Menschen in einem Job festhängen, der sie offensichtlich nicht glücklich macht. Für mich als typische Vertreterin der Generation Y ist es unerklärlich, warum sie nicht den Weg heraus finden aus einer Situation, die ihnen nicht gut tut und über die sie sich in regelmäßigen Abständen beschweren. Sagt man diesen Leuten dann: Such' dir doch einen neuen Job, bewirb' dich woanders und sieh' zu, dass du da raus kommst, passiert, abgesehen von leise gemurmelter Zustimmung: nichts. Nicht selten zieht sich so eine Unzufriedenheit über Jahre, und trotzdem passiert: nichts. Warum ist das so?? In der Psychologie gibt es dafür eine Erklärung: die Theorie der kognitiven Dissonanz. Die beschreibt, warum manchmal Denken und Fühlen dem Handeln angepasst wird und nicht, entgegen der intuitiven Logik, andersherum...

 

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Warum hakt es bei den "blauen" Aufgaben? Verantwortungsdiffusion im Schwarm

© dule964 - Fotolia.com
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Gestern beim Open Space Stammtisch fiel mir einer meiner Lieblingsbegriffe aus dem Studium wieder ein: Verantwortungsdiffusion. In der Session, an der ich teilnahm, wurde die Frage nach Erfahrungen mit der Arbeit in "Schwärmen" diskutiert. Als "Schwarm" wurde in dem Zusammenhang eine offene Gruppe von Menschen definiert, die ohne feste Grenzen der Zugehörigkeit zusammenkommt, um für den Moment an etwas zu arbeiten, und die sich danach wieder auflöst. Ohne jetzt ganz weit auszuholen und Schwarmverhalten, -intelligenz und den korrekten Vergleich mit dem Tierreich zu hinterfragen, möchte ich doch gern eine Frage aufgreifen, die gestern offen im Raum stand: Wie kommt es, dass häufig gerne dann, wenn Dinge "einfach mal gemacht" werden müssen, Schwärme versagen? Im kreativen Teil, in dem die "roten" Aufgaben gelöst werden, funktioniert ein Schwarm gut, da waren sich (fast) alle einig, aber es hakt, sobald die "blauen", organisatorischen, Aufgaben, auf den Plan treten - warum?

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Statt Karotte vor der Nase: das Konzept der intrinsischen Motivation

© shockfactor.de - Fotolia.com
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Beschäftigt man sich mit der neuen Arbeitswelt und den Bedürfnissen der Generation Y, fallen häufig Begriffe wie Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit, Freiheit und Vielfalt. Was daraus resultiert, ist vor allem eines: intrinsische Motivation. Arbeit soll Spaß machen, interessant und spannend sein und herausfordern. Wir wollen arbeiten, weil wir es als persönliche Befriedigung empfinden, und nicht, um damit Geld zu verdienen. Sicher, ganz außer Acht lassen kann man das Gehalt nicht, aber spätestens ab einem bestimmten Status quo geht es nicht mehr vorderrangig darum. Und in den allermeisten Fällen sind es andere Faktoren, die über die Zufriedenheit entscheiden und Mitarbeiter anspornen, mehr Leistung zu erbringen - fast alle führen dazu, dass Menschen intrinsisch motiviert sind. Mittlerweile gibt es sogar Bewegungen, die genau das einfordern: intrinsify.me etwa, ein Netzwerk, das es sich zum Ziel gemacht hat, mehr Menschen zu "happy working people" zu machen. Aber warum ist es so erstrebenswert, intrinsisch motiviert zu sein? Und warum jagen immer weniger Menschen nur dem Geld hinterher?

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Identitätssuche im Fokus der Persönlichkeitsentwicklung

In der vergangenen Woche hatte ich das Glück, auf der Tagung des Studium generale - Netzwerk Nord an der Bucerius Law School einen Vortrag von Prof. Dr. Malte Mienert zu hören. Das Thema der Tagung lautete "Persönlichkeitsentwicklung im Studium - Ziele, Inhalte und Instrumente überfachlicher Studienangebote". Ein durchaus schwer zu fassendes Thema, dem sich Prof. Mienert aus psychologischer Sicht näherte. Er selbst hat in Entwicklungspsychologie promoviert und ist jetzt, nach einer Juniorprofessur an der Universität Bremen für Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie, Professor für Hochschulbildung an der European New University in Kerkrade (NL) und dort auch Dekan der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften. Prof. Mienerts Vortrag hat mich sehr inspiriert: Zum einen durch seine unheimlich eloquente, unterhaltsame Art vorzutragen (nicht umsonst ist er Träger des Berninhausen-Preises für gute Lehre!) - viel mehr aber noch durch die inhaltlichen Aspekte, die mir einige Aha-Erlebnisse beschert haben. Einige Gedanken dazu, wie so etwas wie Persönlichkeitsentwicklung, auch und gerade für die Generation Y, gelingen kann, möchte ich an dieser Stelle gern aufgreifen.

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Ein (wissenschaftliches) Buch über das Glück

Sully Prudhomme, seines Zeichens französischer Schriftsteller und der erste Nobelpreisträger für Literatur, hat einmal gesagt: "Ein Buch über das Glück wäre nur gut, wenn es seine Leser glücklich machte, denn wenn sie unglücklich bleiben, ist das Rezept offensichtlich wertlos.". Dieses Buch, das ich für das nächste winterliche Wochenende empfehlen möchte, liefert diese Rezepte. 100 Forscher aus aller Welt, darunter Psychologen, Ökonomen, Soziologen und Politikwissenschaftler, haben dazu beigetragen, das menschliche Glück aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Entstanden ist eine Sammlung, die sehr vielfältig ist: Auf jeweils wenigen Seiten wird die Hauptaussage des Forschers dargestellt. Besonders genial: Am Ende jedes Kapitels wird der Kern nochmal in wenigen Stichpunkten zusammengefasst. Das und die wirklich wunderschönen Illustrationen laden immer wieder ein zu stöbern, zu blättern und dabei Neues zu entdecken - vielleicht auch das ein oder andere Rezept für das eigene Wohlbefinden. So macht Wissenschaft Spaß! 

 

Übrigens, mein Lieblingsrezept für heute: "Wenn Sie sich klarmachen, dass Sie sowohl Hauptperson als auch Erzähler Ihrer Lebensgeschichte sind, haben Sie die Macht, die Handlung der Geschichte zu formen - und die Art, wie Sie sie erleben." (Jonathan M. Adler, S. 217). Quasi Julia Engelmann wissenschaftlich fundiert. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!

 

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"Das Leben, das wir führen wollen, das können wir selber wählen"

"Mut ist nur ein Anagramm von Glück" - diese Aussage, gepaart mit dem dazugehörigen Link zu einem Video, tauchte in den letzten Tagen an allen Ecken und Enden diverser sozialer Netzwerke auf. In dem Video zu sehen ist Julia Engelmann, eine Psychologie-Studentin aus Bremen, die beim Hörsaal-Slam im letzten Jahr einen Text vortrug, der nun scheinbar den Nerv der Zeit trifft - und das quer durch alle Altersgruppen. Es geht darum, zuviel nachzudenken, keine Fehler machen zu wollen, sich vieles vorzunehmen, aber es auf morgen zu verschieben, Dopamin zu sparen. Unser Leben, so Engelmann, ist ein Wartezimmer. Dabei könnten wir doch "das Leben, das wir führen wollen, [...] selber wählen": jetzt sind wir jung, jetzt können wir Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen, jetzt können wir werden, wer wir sein wollen.

 

Engelmann ruft auf zu Leichtsinn, Selbstvertrauen, Freude, Euphorie, Mut und Abenteuer - positive Emotionen, die der Psychologe Seligman als entscheidende Variablen für das nachhaltige Glücksniveau erachtet. Vor allem aber nimmt sie Bezug auf ein Konstrukt, das in der Psychologie unter dem Begriff "Kontrollüberzeugung" bekannt ist.

 

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Statistik unter der Lupe: Das Konzept "Homeoffice"

© bloomua - Fotolia.com
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Dieser Tage geistert eine Zahl durch's Internet, die scheinbar viele aufhorchen lässt: nur 7,7% der Angestellten haben im Jahr 2012 manchmal oder hauptsächlich im Homeoffice gearbeitet. Zum Vergleich: 1996 waren es 8,8%; die höchste bisherige Quote lag bei 9,7% im Jahre 2008. Erhoben hat diese Zahlen das Statistische Bundesamt, im Auftrag für die Welt am Sonntag. Kann das in Zeiten von Smartphones und ständiger Erreichbarkeit tatsächlich der Realität entsprechen? Ich habe da doch meine Zweifel. Eine Überlegung dazu, die sich mir förmlich aufdrängt: Die Zahlen sind verfälscht, weil Arbeit im Home"office" häufig gar nicht mehr als solche wahrgenommen wird. Mal eben noch eine Email schreiben - mit dem von der Firma gestellten Smartphone - gehört schon so zur Alltagsroutine, dass es gar nicht mehr ins Gewicht fällt, wo ich das tue: in der Firma, auf dem Weg nach Hause, oder eben abends auf dem Sofa. Die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen immer mehr, und zwar in beide Richtungen. Dass das sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber ein Gewinn sein kann, zeigt die Realität - und ein psychologisches Modell.

 

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Ein Ministerium, ein Forscher und eine Generation auf der Suche nach dem Glück

Millenials streben nach Werten wie Sinnhaftigkeit, Abwechslung, Vielfalt und Selbstverwirklichung. Ihnen sind Familie und Freundschaft ebenso wichtig wie Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit. Sie engagieren sich zahlreich für Gerechtigkeit, für die Gesellschaft, in der sie leben und für ihre Mitmenschen. Ein besonderes Projekt dient dem höchsten aller Werte: dem menschlichen Glück. Das Ministerium für Glück und Wohlbefinden ist aus einem studentischen Projekt der Hochschule Mannheim erwachsen, war dann Inhalt einer Masterarbeit und ist mittlerweile eine Kampagne mit zahlreichen Anhängern (am 06.01.2014 allein 4.874 Fans auf Facebook und 555 Follower auf Twitter bei Twitter). Das Ziel: eine (politische) Debatte über das Glück und, wie im kleinen Königreich Bhutan, ein offizielles Ministerium für Glück und Wohlbefinden.

 

Doch wie können wir unser Glück, unabhängig von politischen Institutionen, auch eigenverantwortlich steigern? Dazu beschäftigt sich seit einiger Zeit ein Forschungszweig der Psychologie: die Positive Psychologie.

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Never change a running system - oder: Warum es gut ist, nicht alle Vorsätze umzusetzen

Nun ist Silvester mit all seinen schönen, guten Vorsätzen überstanden, und schon sind vermutlich einige davon bereits über den Haufen geworfen. Auf den ersten Blick bedeutet ein Nicht-Verändern-Können für die meisten Menschen etwas Schlechtes: versagen, scheitern, unfähig sein. Gute Vorsätze, die nur schwammig formuliert und dann nicht zielstrebig und erfolgreich verfolgt werden können, fördern dieses negative Denken, was wiederum zu Frustration führt und noch mehr negativem Denken… es ist ein Teufelskreis, der nur schwer durchbrochen werden lann - bis es dann irgendwann auch egal ist, dann lassen wir es eben ganz. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann habe ich heute eine gute Nachricht für Sie: Es gibt nicht nur schwarz und weiß, bestehen oder versagen. Auch ein „Bewahren“ erfüllt eine wichtige Funktion!

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"Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten." (G. B. Shaw, 1856-1950)

Da sind wir also wieder – zwischen den Jahren. Viele nutzen diese Zeit, um nach dem weihnachtlichen Trubel einmal innezuhalten, das Vergangene Revue passieren zu lassen und, mit der Weihnachtsgans im Bauch auf dem Sofa liegend, Energie zu sammeln für das kommende Jahr. Sie schmieden Pläne und fassen Vorsätze. Denn das neue Jahr steht für einen Neuanfang, eine neue Chance, für einen Startschuss: 2014 wird, wie auch schon 2013, 2012, 2011 und all die Jahre zuvor, alles anders!

 

Aber warum scheitern ebenso viele Menschen immer wieder daran, die guten Vorsätze dann auch umzusetzen - und das jedes Jahr auf's Neue? Ein Erklärungsversuch...

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