Neue Arbeitswelt

Die Generation Y verändert mit ihren Ansprüchen die Arbeitswelt. Es gibt dabei zahlreiche Ansatzpunkte, mit denen sich nicht nur Millenials auseinander setzen: moderne Führungs- und Managementarten, neue Geschäfts- und Unternehmensmodelle, andere Methoden als die althergebrachten.

AUGENHÖHEwege - so kann Veränderung aussehen.

Vergangenen Freitag war es wieder so weit: Die New-Work-Szene feierte Premiere. Nur ein gutes Jahr nach der Premiere des Films Augenhöhe wurde diesmal gleich in 10 Städten der Nachfolger präsentiert: AUGENHÖHEwege. Während es im ersten Film darum ging, Unternehmen vorzustellen, die Dinge anders (als traditionelle Unternehmen) machen, zeigt AUGENHÖHEwege, wie der Name schon andeutet, verschiedene Wege auf, die zu einer veränderten Unternehmenskultur führen können - ohne dabei auch nur einen davon als allgemeingültiges Rezept darzustellen.

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Zwischen Arbeitsglück und Ausbeutung - Bericht einer Diskussion

Gestern Abend, KörberForum in Hamburg. Auf dem Podium haben sich - mal wieder - kluge Köpfe zusammengefunden, um über Veränderungen in der Arbeitswelt zu sprechen. Ausgangspunkt der Diskussion ist die Forschungsarbeit der Historikerin Sabine Donauer, in der sie sich mit dem Wandel der Gefühle gegenüber der Arbeit beschäftigt hat und für die sie mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet wurde. "Zwischen Arbeitsglück und Ausbeutung" lautet der Titel der Veranstaltung, dem diese leider nicht ganz gerecht wird. Zu viel wird gesprochen über das Arbeitsglück, zu wenig Beachtung finden prekäre Arbeitsverhältnisse, in denen Menschen wirklich unter Ausbeutung leiden.

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Betriebsräte und New Work - (wie) passt das zusammen?

© kebox - Fotolia
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Ich bewege mich regelmäßig in zwei Welten, die (auf den ersten Blick) unterschiedlicher kaum sein könnten: Auf der einen Seite fühle ich mich zuhause auf Veranstaltungen wie zuletzt dem Work in Progress und in Netzwerken wie intrinsify.me und DenkanStoos; auf der anderen Seite trainiere ich mit großer Freude regelmäßig Betriebsräte und JAVler (Jugend- und Auszubildendenvertretungen). Beide Welten sind mir wichtig: In der New Work-Szene erfahre ich immer wieder, dass die Forderungen meiner Generation nicht aus der Luft gegriffen sind, sondern letztlich einen Wandel in der Arbeitswelt forcieren, der schon in vollem Gange ist (und der - auch wirtschaftlich und für Ältere - Sinn macht). Bei den BR sehe ich meinen großen Gerechtigkeitssinn bestätigt und bewundere immer wieder, mit wieviel Engagement die Interessensvertreter (nicht zuletzt die Jüngeren) unterwegs sind. Aber (wie) passen diese beiden Welten zusammen?

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New Work Day 2015 // Work in Progress

Nein, das war kein schlechter Freitag, der 13. (März): Am vergangenen Freitag trafen sich auf Kampnagel etwa 800 Menschen, um sich über die Veränderungen in der Arbeitswelt auszutauschen, Neues zu lernen und sich inspirieren zu lassen. Mit Xing als neuen Partner (neben dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, kurz KdA) wurde aus dem Freitag des insgesamt dreitägigen Kongresses - diesmal gewidmet dem "Wert der Arbeit" - der "New Work Day", an dem auch ich teilnahm. Hier mein Bericht.

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"New Work ist nicht nur Bestandteil hipper Berliner Startups"

Mein Wochenende begann mit einem Highlight: Der Filmpremiere von Augenhöhe, dem langersehnten Film über und für eine neue Arbeitswelt (im vergangenen Sommer berichtete ich bereits über das Projekt). Nun war es also so weit: An die 400 Menschen aus der ganzen Republik kamen in Hamburg zusammen. Dabei gab es nicht nur den Film zu sehen, sondern auch kluge Worte, Zeit für Dialog und Kennenlernen, leckeres Essen - und das alles an einem durchaus passenden Ort: Dem Museum der Arbeit, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Veränderungen in der Arbeitswelt aufzuzeigen. Aufregende 14 Monate lagen hinter dem fünfköpfigen Team: sechs Drehs, eine Crowdfunding-Kampagne, die dank 350 Privatpersonen und 20 Unternehmen überaus erfolgreich war, eine Nominierung für den New Work Award... Man kann erahnen, wie lang der Weg bis zum Premierenabend war, aber er hat sich gelohnt - hier mein Bericht:

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DenkanStoos Hamburg: Wie entsteht Vertrauen in Unternehmen?

Gestern Abend war es wieder so weit: Mit der Frage "Wie entsteht Vertrauen in Unternehmen?" luden die Moderatoren Hagen Schurbohm und Markus Wittwer zum DenkanStoos-Treffen. Gastgeber Wer liefert was? empfing die Teilnehmer mit offenen Türen und, dem Titel entsprechend, mit viel Vertrauen in seinen Räumen, die nicht nur durch Aufforderungen zu High Five beeindruckten. Gestärkt durch leckere Bagels und Kaltgetränke machten wir uns dann daran, dem Erfolgsfaktor Vertrauen einmal auf den Grund zu gehen und herauszufinden, was genau Vertrauen eigentlich ist und wie man es fördern kann - ohne auf unlautere Methoden wie dieser Zeitgenosse hier zurückzugreifen...

 

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Zeitsouveränität: Recht oder Fähigkeit?

© alphaspirit - Fotolia.com
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Am Freitag werde ich, als Vertreterin der Generation Y, beim Freiheitskongress der Grünen über Zeit sprechen. Gemeinsam mit Prof. Mückenberger beleuchten wir in der Diskussion, welchen Einfluss die Politik nehmen kann auf Burn-Out-Rate, Optimierungszwang und inneren und äußeren Leistungsanspruch. Grund genug, sich heute schon einmal über Zeitsouveränität Gedanken zu machen. Darunter versteht man zunächst einmal die Selbstbestimmung des Individuums über die eigene Verwendung der Zeit. Für mich als Angehörige der Generation Y ist das, neben der Selbstbestimmung über den Arbeitsort und das Zeitvolumen, ein sehr hohes Gut. Warum? Weil sich die Werte, die uns wichtig sind (Sinnhaftigkeit, Nachhaltigkeit, Engagement, Freundschaft, Familie, Gesundheit, Abwechslung und Vielfalt) viel besser leben lassen, wenn wir selbst über Zeit und Ort unserer Arbeit bestimmen kann. Die Frage danach, welche Rolle die Politik dabei spielen kann, habe ich gestern auch einmal generationenübergreifend beim intrinsify.me-Stammtisch hier in Hamburg diskutiert.

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Ein Pionier der neuen Arbeitswelt: oose - Teil 2

Vor 16 Jahren hat Bernd Oestereich oose gegründet und sein Unternehmen erst vor kurzem an die mittlerweile 35 Mitarbeiter verkauft. In Kennerkreisen gilt oose als ein Pionier der neuen Arbeitswelt – und so freue ich mich besonders, dass Bernd mir in einem ausführlichen Interview erzählt hat, was oose so außergewöhnlich macht – und warum das zukunftsweisend sein kann.

 

In Teil 2 unseres Interviews geht es heute um Führungskreise, Gehalt und Transparenz und den Verkauf des Unternehmens an die Mitarbeiter. Außerdem konnte ich Bernd einige Tipps für Unternehmen entlocken, die sich verändern wollen – und was sie dabei vielleicht beachten sollten.

 

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Ein Pionier der neuen Arbeitswelt: oose - Teil 1

Vor 16 Jahren hat Bernd Oestereich oose gegründet und sein Unternehmen erst vor kurzem an die mittlerweile 35 Mitarbeiter verkauft. In Kennerkreisen gilt oose als ein Pionier der neuen Arbeitswelt – und so freue ich mich besonders, dass Bernd mir in einem ausführlichen Interview erzählt hat, was oose so außergewöhnlich macht – und warum das zukunftsweisend sein kann.

 

In Teil 1 unseres Gesprächs lest ihr, was genau oose macht, wie sie sich dabei von anderen Unternehmen unterscheiden und welche Chancen und Herausforderungen Bernd dabei sieht. Außerdem gibt er interessante Einblicke in Rahmenbedingungen wie Arbeitszeit, Urlaubsregelung und Einstellungsprozess.

 

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Spannendes Projekt aus der New-Work-Szene: AUGENHÖHE

Im letzten Jahr durfte ich einem großen Moment beiwohnen: der Entstehung von AUGENHÖHE. Auf einer Veranstaltung des Netzwerks intrinsify.me wurde in einer Open-Space-Session die Idee geboren, filmisch festzuhalten, wofür das Netzwerk sich einsetzt: sinngetriebene, selbstbestimmte Arbeit, bei der man sich wertschätzend und auf Augenhöhe begegnet. Ein paar Monate später ist das Projektteam mitten in der Filmproduktion und setzt um, was im Dezember noch wie eine fixe Idee klang - ich bin begeistert und freue mich, dass das AUGENHÖHE-Team (bestehend aus: Silke Luinstra, Philipp Hansen, Sven Franke, Ulf Brandes und Daniel Trebien) heute fünf Fragen über ihr großartiges Projekt in meinem Blog beantwortet.

 

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DenkanStoos Unkonferenz: „(Un-)geführt – Welches Management brauchen Ihre Mitarbeiter?“

Vor zwei Jahren wurde im kleinen Ort Stoos in der Schweiz ein Netzwerk gegründet, das es sich zum Ziel gesetzt hat, durch den interdisziplinären Austausch von Erfahrungen die Arbeitswelt zu verbessern und den oft komplexen Herausforderungen der heutigen Zeit anzupassen: für eine erhöhte Wirtschaftlichkeit, zufriedene Kunden und motivierte Mitarbeiter. Dieses Netzwerk ist relativ schnell gewachsen und hat mittlerweile zahlreiche "Satellites" in aller Welt. Allein in Deutschland gibt es mehrere Stoos-Gruppen; am Wochenende fand in Hamburg die erste Unkonferenz zur Frage "(Un-)geführt - Welches Management brauchen Ihre Mitarbeiter?" statt. Knapp 50 Teilnehmer, überwiegend aus dem IT- und Internet-affinen Umfeld kamen zusammen, um sich über neue Ansätze im Management auszutauschen und Impulse zu erhalten.

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Die Lösung des "clash of cultures": Die Generation Y als Kultur verstehen

© aliasching - Fotolia.com
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Wenn es um die Generation Y und ihren Eintritt in die Arbeitswelt geht, sprechen viele vom "clash of cultures". Gemeint ist damit das "Aufeinanderprallen" zweier Kulturen, die gegensätzliche Meinungen vertreten und unterschiedliche Werte und Prioritäten haben. Manchmal wird es auch als "Kampf" zwischen den Kulturen übersetzt, ein sehr starker Begriff, der ganz gut zum kriegerischen Bild des "war for talents" passt. Kein Wunder, dass mich letztlich jemand als "Kriegsberaterin zwischen den Fronten" bezeichnet hat... Der Begriff "clash of cultures" birgt dabei aber nicht nur die Gefahr, ein sehr bedrohliches Bild in den Köpfen entstehen zu lassen. Vielmehr bietet der Vergleich mit dem Aufeinandertreffen zweier fremder Kulturen Handlungsansätze, die eigentlich schon jahrelang bekannt sind und immer dann zum Einsatz kommen (sollten), wenn ein Unternehmen interkulturell tätig ist. Wenn es also z.B. Expatriats aussendet, um die Zusammenarbeit mit einem Geschäftspartner vor Ort zu koordinieren, oder wenn es eine Niederlassung im Ausland eröffnet, oder wenn es Mitarbeiter aus verschiedenen Kulturen beschäftigt... Wie wäre es denn, wenn man auch die Generation Y im Unternehmen als andere Kultur verstehen würde?

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VERLÄNGERT - Aufruf zur Blogparade: Sind wir nicht alle ein bißchen Y?

© peshkova - Fotolia.com
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Gestern Abend hatte ich Gelegenheit, beim Alumni Verein der Universität Hamburg über mein liebstes Thema zu sprechen: die Generation Y, was sie zur Generation Y gemacht hat und warum sie eigentlich viel mehr als eine Geburtskohorte ist. Im Publikum saßen überwiegend Angehörige der Generation X, auch ein paar Babyboomer waren vertreten. Schon in der Vorstellungsrunde wurde die Frage aufgeworfen, ob nicht in jedem ein bißchen Generation Y steckte, und im weiteren Verlauf des Abends wurde deutlich: ja, das kann schon sein. Aber es gibt auch Dinge, die die Generation Y maßgeblich von älteren Generationen unterscheidet - vor allem im Bezug auf das Selbstkonzept, das durch die elterliche Prägung häufig sehr viel positiver ausfällt. Wir sind selbstbewusster und mutiger als Ältere - und manchmal gewinnen die dadurch den Eindruck, wir seien gepampert und verwöhnt. Am Ende zeigte sich aber: Vieles, wofür wir uns einsetzen, ist auch für andere Generationen ein Gewinn, und unsere Werte teilen sie auch. Heute (und in den nächsten Wochen) interessiert mich eure Meinung dazu: Sind wir nicht alle ein bißchen Y?

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Meine Antwort: Konkurrenzverhalten

Vor einigen Wochen habe ich zum Wunschkonzert geladen: Ihr wünscht euch ein Thema, ich greife es im Blog auf. Matthias nahm das Angebot an und schrieb mir:

"Hallo Isabelle, als „Küchenpsychologe“ habe ich seit einiger Zeit mit der These zu kämpfen, dass Konkurrenzverhalten nicht das Ergebnis der Arbeitskultur ist in der wir uns bewegen, sondern jedem Menschen „in die Wiege“ gelegt wird. Mich würde Deine Meinung und die Antwort auf die Frage, ob eine neue Arbeitskultur unter diesen Umständen überhaupt möglich ist, brennend interessieren. Viele Grüße, Matthias"

Danke, Matthias, für dieses spannende und herausfordernde Thema - hier ist meine Antwort.

 

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Die Beziehung zwischen Work und Life: Balance, Blending oder Bullshit?

© Carola Vahldiek - Fotolia.com
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In dieser Woche gibt es nur einen Blogartikel. Bei mir kommt in dieser Woche nämlich alles auf einmal: runde Geburtstage in der Familie, wichtige berufliche Termine und auch daneben noch ein Schreibtisch voll Arbeit (vom überquellenden Wäschekorb ganz zu schweigen). Meine Work-Life-Balance ist nicht im Gleichgewicht, sie ist übergewichtig. Und wie eine Balance fühlt sie sich auch nicht mehr an. Den Begriff sehen ja eh viele Menschen kritisch. Wenig Zeit und passende Gelegenheit für mich, ihn mal von allen Seiten zu beleuchten: geht es um Balance, Blending oder ist das alles, wie Thomas Vašek im gleichnamigen Buch (und im Blog dazu) postuliert, nur Bullshit?

 

 

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Klassentreffen der "New-Work-Bohème": Work in Progress 2014

Foto: Kerstin Behrendt
Foto: Kerstin Behrendt

Es war wie ein großes Klassentreffen, am vergangenen Freitag: Die Hamburg Kreativ Gesellschaft und Kampganel luden zum Kongress "Work in Progress", und viele bekannte Gesichter waren da und lauschten Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen zu verschiedenen Themen. Die Frage über allem: Was macht gute Arbeit aus? Dabei wurden philosophische Überlegungen ebenso zu Rate gezogen wie Perspektiven aus Wirtschaft, Soziologie und Kultur. So ergab sich ein bunter Blumenstrauß aus Denkansätzen, der inspirierte und weitere Diskussionen im kleinen Kreis anregte. Abgerundet wurde der Tag mit einer filmisch-satirischen Betrachtung der Arbeitsmoral - der perfekte Abschluss für einen Tag, an dessen Ende auch ein bißchen der Kopf rauchte.

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Das Leben ist kein Wunschkonzert? Hier schon!

Ein Satz, den man, insbesondere als Mitglied der Generation Y, gern hört, wenn man neue Ideen, Ansätze und Veränderungen in der Arbeitswelt fordert, lautet: "Das Leben ist kein Wunschkonzert!". Dass auch die Generation Y, entgegen einer landläufigen Meinung, nicht auf dem Ponyhof lebt, hat Steffi Burkhart vor kurzem sehr eindrücklich geschildert. Aber wäre es nicht manchmal schön, ein bisschen Wunschkonzert zu haben? In meinem kleinen Kosmos möchte ich das möglich machen und rufe Sie und Euch deswegen auf, mir zu sagen, welche Themen gerade unter den Nägeln brennen. Gibt es etwas was Sie/Ihr schon immer wissen wollten/wolltet - über die Generation Y, über die neue Arbeitswelt, über den psychologischen Hintergrund bestimmter Alltagsphänomene? Dann immer her mit den Wünschen: Einfach diesen Artikel kommentieren oder mir eine kurze Nachricht schicken - und Ihr/Euer Wunsch sei mir Befehl..... ich freu' mich darauf!

 

 

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Meine Wochenendlektüre: New Business Order

Gestern Abend, betahaus Hamburg, an die 100 Menschen haben sich zusammengefunden, um einem echten betahaus-Produkt die Ehre zu erweisen: dem Buch "New Business Order" von Lena Schiller Clausen und Christoph Giesa, seit Kurzem auf dem Markt. Lena und Christoph, beide Jahrgang 1980, haben das Buch nicht nur im betahaus geschrieben, sondern sich auch dort kennengelernt. Während Lena als Mitgründerin des betahauses der neuen Arbeitswelt ein Zuhause schuf, war Christoph im Großkonzern OTTO für diese zuständig. Sie tauschten sich aus über das Aufeinandertreffen zweier Welten: Start-ups auf der einen Seite, Konzerne und gestandene Unternehmen auf der anderen Seite. Irgendwann, so die Legende, gab es dann eine SMS von Christoph an Lena: "Wir sollten dringend ein Buch zusammen schreiben". Gesagt, getan. Zielgruppe des so entstandenen Werkes ist das mittlere Management: die, die merken, dass der Markt und die Arbeitswelt sich verändern und darauf reagieren wollen. Neben zahlreichen Beispielen finden sie im Buch das nötige Handwerkszeug, um adäquat mit dem Wandel umzugehen und nicht nur hilfos zuzusehen. So können sie eine Brücke bauen in die neue Welt, ohne einem Hype zu erliegen, den es laut Lena und Christoph nämlich gar nicht gibt - die Themen sind alle nicht neu, man muss sie nur neu ordnen.

 

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#smwhh: HR-Trends 2014 und inspirierende Talks

Zum Abschluss der Social Media Week möchte ich heute über zwei weitere interessante Veranstaltungen berichten, die ich in den vergangenen Tagen besucht habe: Zum einen eine Podiumsdiskussion über die HR-Trends 2014, auf der HR- und Social Media-Experten darüber diskutierten, was nach Social Recruiting, Mobile, Gamification und Video-Interviews auf Unternehmen zukommt; zum anderen die "Lightning Talks", die gemeinsam von den Hamburg Geekettes und den Digital Media Women veranstaltet wurden und vielen interessanten und inspirierenden Frauen Raum gab, über unterschiedliche Themen zu sprechen. So viel sei vorab verraten: beide Veranstaltungen waren interessant und inspirierend, für mich teilweise ein Eintauchen in eine neue Welt, und auf jeden Fall lohnenswert.

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Statt Karotte vor der Nase: das Konzept der intrinsischen Motivation

© shockfactor.de - Fotolia.com
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Beschäftigt man sich mit der neuen Arbeitswelt und den Bedürfnissen der Generation Y, fallen häufig Begriffe wie Selbstbestimmung, Sinnhaftigkeit, Freiheit und Vielfalt. Was daraus resultiert, ist vor allem eines: intrinsische Motivation. Arbeit soll Spaß machen, interessant und spannend sein und herausfordern. Wir wollen arbeiten, weil wir es als persönliche Befriedigung empfinden, und nicht, um damit Geld zu verdienen. Sicher, ganz außer Acht lassen kann man das Gehalt nicht, aber spätestens ab einem bestimmten Status quo geht es nicht mehr vorderrangig darum. Und in den allermeisten Fällen sind es andere Faktoren, die über die Zufriedenheit entscheiden und Mitarbeiter anspornen, mehr Leistung zu erbringen - fast alle führen dazu, dass Menschen intrinsisch motiviert sind. Mittlerweile gibt es sogar Bewegungen, die genau das einfordern: intrinsify.me etwa, ein Netzwerk, das es sich zum Ziel gemacht hat, mehr Menschen zu "happy working people" zu machen. Aber warum ist es so erstrebenswert, intrinsisch motiviert zu sein? Und warum jagen immer weniger Menschen nur dem Geld hinterher?

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Soziales Engagement mit vielen - so kann es gelingen.

© vectoraart - Fotolia.com
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Vor wenigen Wochen ist der Millenial Survey 2014 von Deloitte erschienen. Das Prüfungs- und Beratungsunternehmen hat 7.800 Millenials aus 28 Ländern zu verschiedenen gesellschaftlichen und beruflichen Fragestellungen befragt. Unter anderem zeigen die Ergebnisse sehr deutlich, dass die Millenials nicht nur an ihren Job und ihr Arbeitsumfeld bestimmte Erwartungen haben - sondern sich auch für eine bessere Gesellschaft einsetzen. So fordern sie von Unternehmen, neben der Gewinnmaximierung auch die Lösung gesellschaftlicher Problemstellungen in den Fokus zu nehmen. Darüber hinaus gaben aber auch viele der Befragten an, sich gesellschaftlich zu engagieren: durch Spenden (63%), ein aktives Ehrenamt (43%) und Petitionen (52%). Social Entrepreneurs und Service Learning-Projekte an Schulen und Universitäten werden immer zahlreicher, und alle gemeinsam haben ein Ziel: Die Gesellschaft, in der wir leben, zu verbessern.

 

Auf der Suche nach einer Methode, die die aktive Gestaltung der Gesellschaft und der eigenen Lebensumwelt auch für große Gruppen ermöglicht, bin ich vor einigen Monaten auf die Zukunftswerkstatt gestoßen, die ich heute vorstellen möchte.

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Statistik unter der Lupe: Das Konzept "Homeoffice"

© bloomua - Fotolia.com
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Dieser Tage geistert eine Zahl durch's Internet, die scheinbar viele aufhorchen lässt: nur 7,7% der Angestellten haben im Jahr 2012 manchmal oder hauptsächlich im Homeoffice gearbeitet. Zum Vergleich: 1996 waren es 8,8%; die höchste bisherige Quote lag bei 9,7% im Jahre 2008. Erhoben hat diese Zahlen das Statistische Bundesamt, im Auftrag für die Welt am Sonntag. Kann das in Zeiten von Smartphones und ständiger Erreichbarkeit tatsächlich der Realität entsprechen? Ich habe da doch meine Zweifel. Eine Überlegung dazu, die sich mir förmlich aufdrängt: Die Zahlen sind verfälscht, weil Arbeit im Home"office" häufig gar nicht mehr als solche wahrgenommen wird. Mal eben noch eine Email schreiben - mit dem von der Firma gestellten Smartphone - gehört schon so zur Alltagsroutine, dass es gar nicht mehr ins Gewicht fällt, wo ich das tue: in der Firma, auf dem Weg nach Hause, oder eben abends auf dem Sofa. Die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen immer mehr, und zwar in beide Richtungen. Dass das sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber ein Gewinn sein kann, zeigt die Realität - und ein psychologisches Modell.

 

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So kann man den Austausch in großen Gruppen auch organisieren: Open Space

Seitdem ich mich beruflich mit der neuen Arbeitswelt beschäftige, entdecke ich viel Neues: Coworking, Fishbowl-Diskussionen, Scrum... Und eben auch Veranstaltungen im Open Space-Format. Gehört habe ich davon schon mal zu Uni-Zeiten, aber wirklich erfahren habe ich Open Space erst vor Kurzem. Das erste Mal bei intrinsify.me, eine Community, die ich gern in einem anderen Blog-Artikel einmal genauer vorstelle; und in dieser Woche auch beim Open Space Stammtisch. Der findet immer am ersten Montag jeden ungeraden Monats in vielen Städten weltweit statt - u.a. auch in Hamburg.

 

Warnung: Für vermutlich die Hälfte meiner Leserschaft kommt nun nichts Neues; der anderen Hälfte möchte ich heute dennoch gern diese Methode genauer erläutern...

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