Buchtipps

Hier findet ihr noch einmal gesammelt meine Buchtipps aus allen Kategorien.

Leseempfehlung: Im Club der Zeitmillionäre

Es hat lange gedauert, bis ich dieses Buch just in diesem Moment zu Ende gelesen habe. Zum einen, weil ich in den letzten Monaten meinen ganz persönlichen Zeitwohlstand (mit Kind unter 1 und dem entsprechend schwankenden Konzentrationsniveau) genossen habe, zum anderen aber auch, weil dieses Buch keines ist, das man "mal so eben wegliest". Es braucht Zeit, Konzentration und Muße, damit man die vielen klugen Gedanken, die sich hier auf 235 Seiten verdichten, auch fassen und sortieren kann. Dann aber lohnt sich die Lektüre in jedem Fall, denn sie hält viele Ideen bereit, wie ein Leben abseits des finanziellen Wohlstands aussehen kann - ohne dabei belehrend zu wirken.

 

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Buchtipp: Design your life

Wer mich kennt, der weiß: Aktive Lebensgestaltung ist ein Herzensthema von mir. Unter dem Titel "Selbstmanagement" biete ich selber Workshops an, in denen ich meine Teilnehmer anleite, über ihre Werte und Visionen zu reflektieren, bevor ich ihnen zeige, wie sie ihren Alltag dann so gestalten können, dass sie diesen Werten und Visionen gerecht werden. Darüber hinaus liebe ich aufwendig gestaltete Ratgeber. Im Campus Verlag ist jetzt ein Buch erschienen, das diese beiden Leidenschaften vereint: "Design your life" von Robert Kötter und Marius Kursawe. Die Gründer von Work-Life-Romance legen hier ein Buch vor, das nicht nur optisch echt was her macht, sondern auch inhaltlich punktet. Mit verschiedenen Methoden aus dem Design Thinking werden die Leser zum Designer ihres Lebens. Auf der dazugehörigen Website findet man zusätzlich Videos und Tool-Vorlagen zum Download. Und das beste: Schon die ersten Seiten sind so motivierend geschrieben, dass man sich am besten gleich 3 Wochen mit dem Buch einschließen möchte, um damit zu arbeiten! Wer jetzt noch mehr Argumente für das Buch braucht, dem empfehle ich das Interview mit den Autoren, dass New Worker Bastian Wilkat geführt hat. Viel Spaß dabei!

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Die heimlichen Revolutionäre - ein (nicht mehr ganz) neues Buch über die Generation Y

Vor einigen Monaten schon ist dieses Buch erschienen: "Die heimlichen Revolutionäre - wie die  Generation Y unsere Welt verändert". Jugendforscher Klaus Hurrelmann und Journalist Erik Albrecht nehmen unsere so oft beschriebene (leider oft auch fehlinterpretierte) Generation Y unter die Lupe. Neben zahlreichen Studienergebnissen, die die empirische Grundlage bilden, kommen auch ganz unterschiedliche Personen dieser Generation zu Wort und zeigen: Wir können auch anders. Vor allem können wir viel mehr, als man uns gemeinhin unterstellt. Und das, wofür wir stehen, ist nicht nur für uns wichtig, sondern kann die ganze Arbeitswelt verändern. Gerade diese Aussage ist es, die das Buch für mich so wertvoll macht - und dass sie von einem generationenübergreifenden Autoren-Duo (zwischen ihnen liegen 35 Jahre) getroffen wird, macht sie nochmal schöner.

Also, wer noch ein adäquates Weihnachtsgeschenk sucht, um das Verständnis für "diese jungen Leute" zu fördern, dem sei dieses hier wärmstens empfohlen!

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Ein neues Buch über die Generation Y: Glück schlägt Geld

"Glück schlägt Geld - Generation Y: Was wir wirklich wollen" - Kerstin Bund hat geschafft, was schon viele vor ihr versucht haben: Sie hat ein Portrait ihrer Generation geschrieben und dabei ganz deutlich aufgezeigt, was sich durch diese Generation in der Arbeitswelt verändern wird. Authentisch, verständlich und wegweisend - eines der besten Bücher, die mir zum Thema bislang untergekommen sind. Und bei der Buchvorstellung gestern Abend im Murmann Verlag wurde ganz deutlich: Es regt an zu Diskussionen mit Xern, Babyboomern und Veteranen (die bisweilen humorvoll und etwas provokant dargestellt werden) - und fördert so hoffentlich den intergenerationellen Dialog, den die Arbeitswelt so dringend braucht. Der Wertewandel, der mit der Generation Y einher geht, bietet nämlich, neben den Schwierigkeiten, die ach so häufig beklagt werden, deutlich mehr Chancen.

 

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Meine Wochenendlektüre: New Business Order

Gestern Abend, betahaus Hamburg, an die 100 Menschen haben sich zusammengefunden, um einem echten betahaus-Produkt die Ehre zu erweisen: dem Buch "New Business Order" von Lena Schiller Clausen und Christoph Giesa, seit Kurzem auf dem Markt. Lena und Christoph, beide Jahrgang 1980, haben das Buch nicht nur im betahaus geschrieben, sondern sich auch dort kennengelernt. Während Lena als Mitgründerin des betahauses der neuen Arbeitswelt ein Zuhause schuf, war Christoph im Großkonzern OTTO für diese zuständig. Sie tauschten sich aus über das Aufeinandertreffen zweier Welten: Start-ups auf der einen Seite, Konzerne und gestandene Unternehmen auf der anderen Seite. Irgendwann, so die Legende, gab es dann eine SMS von Christoph an Lena: "Wir sollten dringend ein Buch zusammen schreiben". Gesagt, getan. Zielgruppe des so entstandenen Werkes ist das mittlere Management: die, die merken, dass der Markt und die Arbeitswelt sich verändern und darauf reagieren wollen. Neben zahlreichen Beispielen finden sie im Buch das nötige Handwerkszeug, um adäquat mit dem Wandel umzugehen und nicht nur hilfos zuzusehen. So können sie eine Brücke bauen in die neue Welt, ohne einem Hype zu erliegen, den es laut Lena und Christoph nämlich gar nicht gibt - die Themen sind alle nicht neu, man muss sie nur neu ordnen.

 

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Ein (wissenschaftliches) Buch über das Glück

Sully Prudhomme, seines Zeichens französischer Schriftsteller und der erste Nobelpreisträger für Literatur, hat einmal gesagt: "Ein Buch über das Glück wäre nur gut, wenn es seine Leser glücklich machte, denn wenn sie unglücklich bleiben, ist das Rezept offensichtlich wertlos.". Dieses Buch, das ich für das nächste winterliche Wochenende empfehlen möchte, liefert diese Rezepte. 100 Forscher aus aller Welt, darunter Psychologen, Ökonomen, Soziologen und Politikwissenschaftler, haben dazu beigetragen, das menschliche Glück aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Entstanden ist eine Sammlung, die sehr vielfältig ist: Auf jeweils wenigen Seiten wird die Hauptaussage des Forschers dargestellt. Besonders genial: Am Ende jedes Kapitels wird der Kern nochmal in wenigen Stichpunkten zusammengefasst. Das und die wirklich wunderschönen Illustrationen laden immer wieder ein zu stöbern, zu blättern und dabei Neues zu entdecken - vielleicht auch das ein oder andere Rezept für das eigene Wohlbefinden. So macht Wissenschaft Spaß! 

 

Übrigens, mein Lieblingsrezept für heute: "Wenn Sie sich klarmachen, dass Sie sowohl Hauptperson als auch Erzähler Ihrer Lebensgeschichte sind, haben Sie die Macht, die Handlung der Geschichte zu formen - und die Art, wie Sie sie erleben." (Jonathan M. Adler, S. 217). Quasi Julia Engelmann wissenschaftlich fundiert. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!

 

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Buchtipp: Über die Angst(losigkeit) einer Generation

Ein winterliches Wochenende steht uns bevor. Genau die richtige Zeit, es sich mit einem guten Buch und einer kuscheligen Wolldecke auf dem Sofa gemütlich zu machen. Meine Empfehlung dazu ist (zugegebenermaßen nicht neu, aber immer noch gut): "Wir haben keine Angst - Gruppentherapie einer Generation" von Nina Pauer. Ein Buch, das vor zweieinhalb Jahren wegweisend für mich war und mich bis heute begeistert. Es geht um das Luxusproblem (m)einer Generation schlechthin: die Angst vor falschen Entscheidungen. In einer Welt, in der alles möglich und nichts das einzig Wahre ist, in der die Geborgenheit der Eltern die meisten von uns vor dem Absturz schützt und uns Sicherheit gibt, uns unentwegt zu erproben, quälen viele von uns sich unentwegt mit der Angst, sich an der ein oder anderen Stelle falsch zu entscheiden und sich damit auf irgendeine Art und Weise die Zukunft zu verbauen. Und weil das so zermürbend ist, schickt Nina Pauer zwei unserer Prototypen in Therapie: die ehrgeizige Anna und den Dauerstudenten Bastian. Ein Buch, das pointiert und ungeschönt die Wahrheiten auf den Tisch packt - und dabei unglaublich unterhaltsam ist. Also: Lesen. Punkt.

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