Mehr als der Geburtsjahrgang: Generation Y - eine Checkliste

© Torbz - Fotolia.com
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Ein Satz, den ich in dieser Woche mal wieder sehr häufig gesagt habe, lautet: Ich verstehe die Generation Y nicht primär als Zugehörigkeit zu bestimmten Geburtsjahrgängen, sondern sehe den Begriff eher als Beschreibung eines bestimmten Mindsets. Gewisse Einstellungen, Werte und Weltanschauungen werden überwiegend von den Mitgliedern der Jahrgänge 1980-1990 vertreten, können aber genauso auch Ansichten sein, die auch Ältere oder Jüngere teilen  (in meiner Wahrnehmung sind es allerdings überwiegend die in den 1980ern Geborenen, die diese Werte lautstark oder zumindest öffentlich vertreten). Beschreibungen, welche Einstellungen, Werte und Weltanschauungen das sind, findet man im Netz zuhauf (u.a. auch hier) - deswegen gibt es heute etwas Neues: die Generation-Y-Checkliste für alle, die schon immer wissen wollten, ob sie dazugehören. Viel Spaß!

 

So funktioniert's

Es geht ganz einfach: beantworten Sie einfach die folgenden Aussagen mit "stimme zu" oder "stimme nicht zu":

 

  1. Das Gehalt und zusätzliche Leistungen meines Arbeitgebers sind für mich eigentlich grundlegende Voraussetzungen - darüber müssen wir doch wohl nicht diskutieren?!
  2. Noch wichtiger ist mir allerdings, auch Zeit für mich, meine Familie und Freunde zu haben. Wenn es sein muss, verzichte ich dafür auch auf Gehalt, na klar.
  3. Ich arbeite gern selbstbestimmt. Mit einem Chef, der verständnisvoll ist und mich unterstützt. Aber auch offen ist für meine Ideen und Ansätze. Dabei kommunizieren wir selbstverständlich auf Augenhöhe - wie denn sonst?
  4. Wenn ich mich für einen Job bewerbe, möchte ich, dass mit meiner Bewerbung fair und transparent umgegangen wird. Das Minimum sind da eine Eingangsbestätigung und eine Absage. Am liebsten bewerbe ich mich per Mausklick bei Xing - oder per Mail. Wo kriegt man denn heute noch Bewerbungsmappen?
  5. Take it or leave it - wenn ich mit einer Jobsituation unzufrieden bin, suche ich mir einen neuen Job.
  6. Die Grenzen zwischen Arbeit und Berufsleben verwischen für mich immer mehr. Natürlich checke ich Facebook-/WhatsApp-/SPON-Nachrichten während der Arbeitszeit - genauso, wie ich berufliche Emails von Zuhause checke.
  7. Die Tätigkeit, die ich aktuell ausübe, ist das, was ich im Moment will. Ob es das für das restliche Leben ist? Keine Ahnung! Es gibt so viele Möglichkeiten, wie kann ich da wissen, ob nicht noch was anderes kommt, was noch besser ist?
  8. Deswegen gilt (eigentlich immer): ich will mich weiterentwickeln! Nichts ist schlimmer als Stillstand und Langeweile!
  9. Eigentlich habe ich keine Angst - höchstens vor der falschen Entscheidung (bzgl. Partner/Beruf/Lebensgestaltung).
  10. Nachhaltigkeit auf allen Ebenen (sozial/ökologisch/ökonomisch) ist mir wichtig. Dafür setze ich mich ein - mindestens durch den Kauf von Bio-Eiern.

 

Die Auswertung

Haben Sie mehr als sieben Aussagen mit "stimme zu" beantworten können? Dann können Sie sich durchaus angesprochen fühlen, wenn das nächste Mal über die Generation Y geredet/diskutiert/geschrieben wird - und dementsprechend mitreden und -diskutieren. Willkommen im Club!

 

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